Digitale Gemeinde

Es geht wieder los: Erster Gemeindeabend im Wintersemester zum Thema Friedliche Revolution 1989

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Erster Gemeindeabend: Do. 5.11.2020, 19:30 Uhr mit Christoph Wonneberger

Es ist so weit: Der ESG-Alltag beginnt wieder. Nachdem wir alle mir einigem Chaos und vielen Ungewissheiten ins neue Semester gestartet sind, kehrt wieder etwas Stetigkeit ein mit unserem wöchentlichen Gemeindeabend. Also: Nehmt euch ein Getränk und setzt euch zu uns: Die wöchentlichen ReferentInnenabende dieses Semester werden bis auf weiteres online stattfinden, sodass ihr gemütlich vom heimischen Sofa Live und in Farbe unserm Sendestudio im Georg-Siegfried-Schmutzler-Haus lauschen könnt. Immer Donnerstags um 19:30 Uhr beginnen wir. Diese Woche zu Gast ist Christoph Wonneberger. Er ist/war der Pfarrer, der von 1986 bis Ende Oktober 1989 die montäglichen „Friedensgebete“ in der Leipziger Nikolaikirche koordinierte. Aus diesen entwickelten sich die Montagsdemonstrationen und die Friedliche Revolution im Herbst 1989. Über diese Zeit möchten wir mit ihm sprechen. Ihr seid herzlich eingeladen, einzuschalten und auch per Chat und Mikrophon eure Fragen und Gedanken mit in den Abend einfließen zu lassen:

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Liebe – in jeder Beziehung. Der Rückblick zur Rüstzeit

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Liebe – in jeder Beziehung. Darum ging es Mitte November diesen Jahres bei unserer Rüstzeit in Höfgen.

Knapp eine Stunde sind wir am Muldenufer entlanggepilgert bis wir das Pfadfinderheim in Höfgen bei Grimma erreichten. Der Weg hat sich gelohnt. Bei sonnig kaltem Wetter verbrachten wir drei wunderschöne Tage und kreisten in Vorträgen, Workshops und Diskussionen immer wiederum das eine immerwährende Thema: Liebe <3

     

Am Freitag stärkten wir uns den Magen, lernten uns kennen oder erkannten uns wieder, katapultierten Luftballons und dann ging es auch schon los. Esther hatte einen Workshop zu den 5 Sprachen der Liebe vorbereitet, einem Konzept aus der Paartherapie von Gary Chapman. Die Diskussion reichte bis in den späten Abend und für die, die sich bis zuletzt weigerten sich zu einer Sprache zu bekennen und ins Besonders für die Skeptiker gibt es hier noch den Link zum ultimativen Onlinetest 😉 -> Link.

  

Am Samstag wurden wir dem Diskutieren traditioneller Paarbeziehungen überdrüssig und wir widmeten uns der Polyamorie (nicht zu verwechseln mit der Polygamie oder der freien Liebe). Konstantin Nowotny besuchte uns und stellte seine Arbeit über den Zusammenhang von Polyamorie und Kapitalismus vor. Ist Polyamorie die logische Konsequenz der Überwindung patriarchaler Herrschaftsstrukturen? Basiert sie auf einer Unwilligkeit zur Entscheidung und Festlegung auf eine Person in Zeiten des freien (Beziehungs-)Marktes? Ist unsere Generation da anders, wieso kam das in den 60ern auf oder gibt es das schon immer? Worin gründet das steigende Interesse an polyamoren Beziegungskonzepten?

Autor*Innen und Medien die zu Sprache kamen sind u.a. (bitte ergänzt in den Kommentaren):

 

Am späten Nachmittag gingen wir zur Bibelarbeit über bei der uns Frank und Bernhard mit (latent verstörenden) Texten des Alten Testaments vertraut machten. Als wir die zerstückelten Leichen von Gruppenvergewaltigungsopfern ausdiskutiert und verarbeitet hatten (oder auch nicht) ließen wir den Abend mit einer Andacht, (liebevollen) Spielen, Lebkuchen und alkoholischen Heiß- und Kaltgetränken sowie dem ein oder anderen Diskussiönchen ausklingen.

Am Sonntagmorgen feierten wir in der wunderschönen Höfgener Dorfkirche einen Gottesdienst. Wir resümierten das Wochenende, stärkten uns noch einmal (mit herzlichem Dank an die fabelhafte Küche), putzten und packten und machten uns auf den Heimweg.

 

Kommentare, Hinweise und Vermisstenmeldungen zum Wochenende nimmt das Rüstzeitteam (rüstzeit [bei] esg-leipzig.de) sicher gerne entgegen.

Bilderrechte gehören Doro, den Text hat Miriam geschrieben 🙂