Netzwerk

Die ESG Leipzig ist in verschiedene Netzwerke integriert. Mit dem Wunsch, Ökumene zu leben, finden wir uns in Leipzig regelmäßig mit anderen religiösen Gemeinden und Organisationen zusammen. Gemeinsam mit anderen evangelischen Studierendengemeinden organisieren wir uns auf Sachen- und Bundesebene. Über nationale Grenzen hinaus möchte wir als ESG auch global interagieren. Daher unterstützten wir seit einigen Jahren das Tatora Indienprojekt mit Spenden aus Kollekten und Benefizveranstaltungen und pflegen den Austausch von jungen Menschen aus Kyiv und Leipzig. Unterstützt wird die ESG Leipzig durch ihren Förderverein.

Ökumene

Seit langer Zeit gibt es in Leipzig eine Ökumene verschiedener Studierendengemeinden. Bei uns schließt das die KSG (Katholische Studentengemeide), den SMD (Studentenmission Deutschland), Campus Connect und den Theo Kreis mit ein. Aus jeder Gemeinde sind verschiedene Vertreter in einem Ökumene Team, das sich etwa einmal im Monat trifft und für jedes Semester verschiedene Aktionen plant. Angefangen mit der ökumenischen Semestereröffnung, zu der jeder Gemeindevorstand eingeladen ist, je Semester ein ökumenisches Taizegebet, ein festlich - winterlicher Ökumene-Tanzball, verschiedene Övents wie zB. Fußball schauen oder Radtouren, sowie ein gemeinsam organisierter Semester Eröffnungsgottesdienst in der Universitätskirche. Außerdem freuen wir uns, mit der muslimischen Studierendengemeinde einen interreligiösen Dialog zu intensivieren.

Sachsen- & Bundes-ESG

Hier folgt in Kürze ein Text über die Eingliederung der EG Leipzig in die Sachsen- und Bundes-ESG

ESG Global

Das Totara-Indienprojekt

In den letzten Semestern, wie auch erneut in diesem Wintersemester haben wir uns entschieden, das Totara Indienprojekt mit Spenden aus Kollekten und Benefizveranstaltungen zu fördern. Es handelt sich hierbei um ein Waisenhaus für Mädchen in Indien, auf das drei Leipziger während ihrer Reisen gestoßen sind. Da das Waisenhaus finaziell zu kämpfen hatte und mit schwierigen Bedingungen konfrontiert war, haben sie sich entschieden, es langfristig zu fördern. Wir stehen insbesondere mit Alexander Kreß, einer der drei, stetig in Kontakt und erfahren so aus erster Hand, wie es im Projekt weitergeht.

Kyiv goes Leipzig

In Zusammenarbeit mit der ukrainischen NGO „Iskra“ hat die ESG Leipzig in den letzten Jahren drei deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen organisiert.

Obwohl Kyiv Partnerstadt von Leipzig und gut mit dem Nachtbus erreichbar ist, ist die Ukraine auf der mentalen Landkarte vieler Deutscher sehr weit weg. Die Ereignisse auf dem Maidan 2013/14, die heute in der Ukraine als „Revolution der Würde“ bezeichnet werden und der kurz darauf begonnene Krieg im Osten der Ukraine, haben zwar Aufmerksamkeit erregt, doch es besteht noch immer viel Unwissen. Auf der anderen Seite ist das Interesse vieler Ukrainer*innen an Deutschland sehr groß und „der Westen“ wird oft veridealisiert.
Das „Ukraine-Projekt“, verfolgt das Ziel, junge Deutsche und junge Ukrainer*innen zusammenzubringen, in den Austausch miteinander zu treten und die Zivilgesellschaft zu stärken - über persönliche Kontakte und Gespräche ebenso wie über gemeinsame Seminare, Diskussionen und Exkursionen.

Begonnen hat alles mit einer Reise nach Kyiv im März 2016, wo wir bei ukrainischen Studierenden untegebracht waren und gemeinsam mit ihnen die Stadt erkundeten und ein vielfältiges Seminarprogramm zu Geschichte, Politik und Kultur hatten. So sprachen wir mit Überlebenden des Massakers von Babyn Jar, besuchten eine Shabbat-Feier einer jüdischen Gemeinde und ließen uns von den ukrainsichen Studierenden von der „Revolution der Würde“ auf dem Maidan 2013/14 berichten.

Im Sommer 2016 konnten die ukrainische Gruppe für eine Woche nach Deutschland kommen. Das Thema dieser Jugendbegegnung, „Ost und West“ hatte einen historisch-politischen Schwerpunkt. Wir sprachen über die Friedliche Revoltion, die Folgen und Nachwirkungen der Wiedervereinigung, die Europapolitik unserer beiden Länder und besuchten Berlin, Weimar und verschiedene Projekte in Leipzig.

Im Sommer 2017 fand erneut ein Treffen in der Ukraine, in Kyiv und Lviv, statt. Dieses Mal beschäftigten wir uns mit Medien und ihrer Rolle im „Ukraine-Konflikt“. Nach zwei Tagen „Crashkurs“ in ukrainische und deutsche Politik und Geschichte, besuchten wir Redaktionen, sprachen mit Journalist*innen und wurden wir selbst journalistisch aktiv. Die Ergebnisse unserer Treffens hielten wir in einem Blog fest.

Bei weiterem Interesse am Ukraine-Projekt, bitte bei Elena melden.

Förderverein

Der Förderverein Evangelische Studierendengemeinde Leipzig e. V. unterstützt die ESG durch Einwerbung von Mitteln, Öffentlichkeits­arbeit und soll den Kontakt zu den Ehemaligen pflegen. Die Struktur des Vereins ergibt sich aus seiner Satzung. Mitglieder des Vorstands sind zur Zeit Norman Jäckel, Frank Martin und Thomas Linke. Den Vorstand erreichen Sie unter der Anschrift der Gemeinde und unter folgender E-Mail-Adresse: foerderverein [bei] esg-leipzig.de Wenn Sie Mitglied werden möchten, verwenden Sie bitte dieses Formular: Mitgliedsantrag.

Für Mitgliedsbeiträge und Spenden nutzen Sie bitte die folgende Bankverbindung des Vereins:

Kontoinhaber: Förderverein ESG Leipzig e. V.
Bank: Bank für Kirche und Diakonie Dortmund
IBAN: DE06350601901600024015
BIC: GENODED1DKD

Für Spenden und Mitgliedsbeiträge bis einschließlich 200 Euro können Sie einen Vereinfachter Zuwendungsnachweis verwenden. Für Beträge über 200 Euro und auf Anfrage stellen wir gern eine förmliche Spendenbescheinigung aus.