Sachsen-ESG

Die Sachsen-ESG zwischen Rüstzeit und Bundes-ESG

Zum Pilgern entlang dem Weg des Buches machten sich am 07.09. Studierende aus unterschiedlichen evangelischen Studierendengemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet auf. Neben Studierenden aus Osnabrück und Wuppertal stellte die Fraktion aus den sächsischen ESGn die überwältigende Mehrheit der Teilnehmer. Als Studierendenpfarrpersonen begleiteten uns Sonja Sibbor-Heissmann aus Passau, Helga Kramer aus Osnabrück sowie Markus Franz aus Leipzig.
 Der Weg führte uns beginnend in Eferding über sieben Etappen bis nach Schladming. Dabei befanden wir uns stets auf den Spuren der Reformation, der Gegenreformation, des Geheimprotestantismus bis hin zum Toleranzpatent in Oberösterreich sowie dem Salzkammergut. Besonders beeindruckend waren die Kalmooskirche und das Schwarzenbachloch, natürliche Höhlen in denen im Geheimen evangelische Gottesdienste gehalten wurden.
 Ein ausführlicherer Bericht wird in der nächsten Ausgabe der ansätze der Bundes-ESG verfügbar sein.
 
 Nach der Heimreise am Montag dem 16.09. gab es eine kurze Pause zum Verschnaufen und Sammeln, zumindest bis zum Abend des Folgetages. Denn da ging es gleich weiter mit dem regulären Treffen der Sachsen-ESG, diesmal im ehemaligen Blumenladen in der ESG Chemnitz.
 Nach einer Stärkung sowie dem Ausklingen des Abends in gemütlicher Runde stand am Mittwoch Vormittag der Sitzungsteil und am Nachmittag die weitergehende Arbeit an ausgewählten Themen an. Ab sofort unterstützt Markus M. aus Leipzig unseren Vorsitz als dessen Stellvertretung. Vielen Dank für deine Motivation und Kraft. Auch wer unsere neuen Jugenvertreter*innen in der Landessynode werden könnten, wurde heiß diskutiert.
 Nach dem Mittagessen und einem Spaziergang über den Chemnitzer Campus ging es um den Flyer, der vor allem Abiturient*innen in Sachsen ansprechen soll sowie eine zentrale Website für die Sachsen-ESG. Diese soll uns kurz vorstellen, die Kontaktaufnahme mit der Sachsen-ESG für Außenstehende vereinfachen und zu den einzelnen Orts-ESGn weiterleiten.

Am Donnerstag Nachmittag begann die Vollversammlung (VV) der Bundes-ESG. Diese bedurfte ebenfalls noch einer gewissen Vorbereitung. Die VV besteht immer aus drei Teilen: der Studierendenkonferenz, der Geschäftssitzung und dem Symposium. Das diesjährige Thema lautete „Naturwissenschaft, Wahrheitsanspruch und Glaube im Kontext von Wissenschaft und Hochschule“. Zum Glück bot auch die gemeinsame Anreise nach Bayreuth noch etwas Zeit, die zahlreichen Berichte zu lesen und sich darüber auszutauschen. Nach einer weiteren kleinen Pilgerreise vom Bahnhof zur Jugendherberge, wurden bekannte und neue Gesichter begrüßt, die Zimmer bezogen und ein Stück Kuchen gegessen. Daran schloss sich eine kleine Kennenlern- und Aufwärmrunde an, bevor die ersten Workshops zum Thema losgingen. Das Abendessen bildete eine formidable Grundlage für die zweite Runde Workshops und die abschließende Abendandacht von Daniel und Sarah.
 Der Freitagvormittag stand weiterhin im Zeichen der Studierendenkonferenz, bis nach dem Mittagessen die Geschäftssitzung seinen Lauf nahm. Den Abend füllten eine Stadtführung und ein Besuch der ESG in Bayreuth, die auch eine Abendandacht in der Stadtkirche gestaltete. Wunderschön war auch der anschließende Ausblick über das nächtliche Bayreuth vom zugehörigen Kirchturm.


 Der Geschäftssitzungsteil am Samstagvormittag verlangte uns wegen der wenigen Stunden Schlaf und der großen Anzahl an Anträgen nochmal Einiges ab. Glücklicherweise waren die Diskussionen dann doch kürzer als von dem einen oder der anderen befürchtet. Das Mittagessen bot beste Gelegenheit, im Kopf den Schalter umzulegen. Denn am Nachmittag begann das Symposium. Im Symposium standen noch einmal viele interessante Workshops auf dem Programm. Der Gallerywalk am Abend ermöglichte uns, die Sachsen-ESG vorzustellen sowie andere ESGn und deren Veranstaltungsreihen besser kennenzulernen. Den Tagesabschluss bildete, wie auch in den letzten Jahren, eine Party. Am Sonntag schloss das Syposium mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stadtkirche – der musikalisch wundervoll begleitet und live übertragen wurde. Eine kleine Auswertungsrunde gab es noch. Die Frage, was die VV-Delegierten mit nach Hause nehmen, stand dabei im Mittelpunkt, bevor es an der Zeit war, wieder Abschied zu nehmen.Ruben