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Philosophischer Sabbat – „Liebe und Gerechtigkeit“, Paul Ricoeur.

In einem Lied von Dota Kehr heißt es: „Zum Lesen von literarischen Werken | Oder um dir zuzuhör’n | Um meine eigene Erschöpfung zu bemerken | Oder einfach, damit man mal was zu Ende denkt | Dafür bin ich einfach zu abgelenkt | Zu einfach abgelenkt.“
Unser Philosophischer Sabbat ist ein kleines Heilmittel gegen diese Abgelenktheit unserer Zeit. – Wir wollen uns deshalb Zeit nehmen für ein Thema außerhalb des Curriculum. Einen spannenden Text gemeinsam lesen und diskutieren … vielleicht nicht zu Ende denken, aber andenken, reindenken, weiterdenken. Darum geht es beim Philosophischen Sabbat.
Vielen Themen sind heute drängend. Wir wollen uns ganz ungeachtet der Dringlichkeit, ganz grundlegend mit den Begriffen „Liebe und Gerechtigkeit“ befassen. Sicherlich zwei Begriffe, die auch für die christlichen Glauben zentral sind. Wir lesen gemeinsam den gleichnamigen Text „Liebe und Gerechtigkeit. Amour et justice.“, des französischen Philosophen Paul Ricoeur. Und werden noch den ein oder anderen hermeneutisch methodischen Grundlagentext zum Verständnis von „Metaphern“ hinzunehmen.
Genügend Zeit. In lockerer Runde. Essen. Wein. Geist. – Für Verpflegung wird gesorgt sein und auch ein guter Wein (in vino veritas) darf nicht fehlen!
Die Texte werden im Vorfeld zur Verfügung gestellt, aber wir lesen gemeinsam – so weit wir kommen, Lust und Kraft haben.
Anmeldungen zur Planung bitte direkt an markus.franz [bei] evlks.de.
