Digitale Gemeinde

Ö-Talk

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Einkaufsbummel statt Gottesdienst? Ökumenische Gedanken zum Sonntag   Die christlichen Hochschulgruppen aus Leipzig laden euch herzlich zum ersten digitalen, ökumenischen Gesprächsabend ein. Ziel ist es, Menschen aus den anderen Gruppen kennenzulernen, Spaß zu haben und über Gott und die Welt zu sprechen. Nach einem kurzen Input habt ihr die Möglichkeit, euch in Kleingruppen über das jeweilige Thema auszutauschen. Ihr seid aber auch eingeladen, abzuschweifen, euch kennenzulernen, zu lachen, zu spielen oder zu beten. Der Ö-Talk soll Anstoß für ökumenischen Austausch sein und Raum zur Vernetzung bieten. An diesem ersten Abend möchten wir mit euch über das Thema Sonntag sprechen. Wie gestaltet ihr Euren Sonntag? Welche Rituale sind euch wichtig? Was waren eure schönsten Sonntagserlebnisse? Teilt sie mit uns und seid am 25. Mai 2020 um 19:30 Uhr hier auf Zoom dabei!

Digitale Gemeinde

Veranstaltungen in der Woche vom 18.-24. Mai

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Morgengebet

Am Freitag haben sich ein paar fleißige ESG-Mitglieder getroffen und die Gesänge des Morgengebets für uns aufgenommen. Deshalb kann dieses jetzt volle Fahrt aufnehmen! Es wird am Dienstagmorgen 8 Uhr auf Discord  stattfinden und euch garantiert einen schönen Start in den Tag beschaffen.  (https://discord.gg/fQbxhWF)


Eine Einladung aus Chemnitz:

Liebe alle,

zur Sachsen-ESG habe ich bereits auf unseren Abend “Alles Gender, oder
was?” mit Dr. Uwe-Karsten Plisch von der Bundes-ESG hingewiesen. Nun
kann ich auch endlich offiziell dazu einladen und würde mich freuen,
den ein oder anderen zu hören bzw zu sehen 🙂 Los geht es nächste
Woche Dienstag 19.30 Uhr im Zoom-Meeting.

Alles Gender, oder was?
seit gut zwei Jahrzehnten sind Gender Studies an Universitäten als
reguläres Fach etabliert. Ihre praktische Umsetzung – die Durchsetzung
von Geschlechtergerechtigkeit – hat als Querschnittsthema in Kirche
und Gesellschaft weithin Fuß gefasst. Seit anderthalb Jahren ist der
amtliche Eintrag eines dritten Geschlechts möglich. Gleichzeitig nimmt
der Gegenwind zu: Genderwahn, Gender-Ideologie, Genderismus lauten
diverse Kampfbegriffe.

Wir wollen an diesem Abend einen Dreischritt wagen: eine
Begriffsklärung, einen sachlichen Überblick und eine theologische
Rückbindung, denn schon der Apostel Paulus hat sich mit Fragen der
Geschlechtergerechtigkeit redlich (!) abgemüht.
Meeting-ID: 960 7744 8889
Passwort: 761293

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland


Gemeindeabend

Inspiriert durch unseren vorletzten Gemeindeabend, an dem wir uns gegenseitig unsere Lieblingsfilme und -serien vorgestellt haben, wollen wir uns kommende Woche der Darstellung des Christentums in Filmen, Serien und im Fernsehen widmen. Es gibt eine Darstellung, die du sehr treffend findest oder eine, die dich richtig aufregt? Dann halte sie für den Donnerstag bereit! Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren oder die Darstellungen kritisch hinterfragen. Wie immer 19:30 auf Discord. (https://discord.gg/fQbxhWF)

Digitale Gemeinde

Morgengebet: Einsamkeit

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Die Morgenandacht zum Mitlesen stammt heute von Elisabeth:

Bild: Y.Shishido / Wikimedia Commons

Es ist schon zwei Jahre her, da hat Großbritannien ein Ministerium gegründet, um einer Epidemie entgegenzuwirken. Nein, das hat nichts mit einer prophetischen Voraussicht auf das Virus zu tun, das uns heute beschäftigt. Es ging um eine „Epidemie im Verborgenen“, die krank macht und nachweislich die Lebenserwartung reduziert. Sie trifft alte wie junge Menschen, und es werden immer mehr. Diese Epidemie, der sich die Briten mit einem eigenen Ministerium angenommen haben, ist die Einsamkeit.

Das Gemeine ist nun, dass durch die Kontaktbeschränkungen, die derzeit – um der Gesundheit willen – eingeführt werden, die Einsamkeit – mit ihren Folgen für seelische und körperliche Gesundheit – noch zunimmt. Klar, ob man sich nun einsam fühlt, muss zwar nicht unbedingt damit zusammenhängen, ob man tatsächlich allein ist. Man kann sich auch in Gemeinschaft sehr einsam fühlen, zum Beispiel, wenn man das Gefühl hat, dass einen niemand versteht. Aber ich glaube schon, dass erzwungenes Alleinsein das Gefühl der Einsamkeit verstärkt. Ich denke an alte Menschen, zuhause oder in Pflegeheimen, die im Moment niemand besuchen kommt, und die selbst nicht mit Videoanrufen oder teilweise nicht einmal mit einem einfachen Telefon zurechtkommen. Ich denke an Menschen, die psychisch krank sind, an Depression leiden, und die ihre Therapeutinnen gerade nicht treffen können und so auf sich selbst gestellt sind. Ich denke an Trauernde, für die es manchmal das Heilsamste ist, einfach in den Arm genommen zu werden. Ich denke an junge Menschen, die gerade – vielleicht in einer neuen Stadt, mit einem neuen Studium oder beim Berufseinstieg – neu durchstarten wollten, sich ein neues soziales Umfeld aufbauen, und jetzt einsam in ihren Wohnungen sitzen. An junge Menschen, die sich nach Nähe und einer liebevollen Partnerschaft sehnen, oder denen gerade die spontane Nähe von Fremden bei unverbindlichen Dates fehlt.

Einsamkeit hat so viele Gesichter, dass es kaum möglich ist, eine für alle passende Antwort darauf zu finden – das wird auch das britische Ministerium nicht leisten können. Jede Einsamkeit ist anders, und deshalb kann man sie auch nicht eine gegen die andere aufwiegen, nach dem Motto: stell dich nicht so an, anderen geht es viel schlimmer; oder: ja, die die Jungen jammern rum, aber hat schon mal jemand an die Alten gedacht. Einsamkeit lässt sich nicht von außen nach ihrer Angemessenheit beurteilen.

Wie also umgehen mit der Einsamkeit? Ich glaube nicht, dass einer Person, die sich einsam fühlt, geholfen ist, indem man ihr sagt: Du bist nicht einsam, Gott ist immer bei dir. Das mag richtig sein, doch wenn diese Person das wirklich spüren würde, würde sie sich nicht einsam fühlen. Hält die Bibel Trost für die Einsamen bereit? Schon in der Schöpfung legt Gott fest: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. In der Bibel hat Einsamkeit oft mit Gottesferne zu tun. Am prominentesten ist der Schrei Jesu am Kreuz, mit dem alten Psalmwort: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Wirft man einen Blick in die Psalmen, dann finden sich zahlreiche weitere Stellen, an denen Menschen über Einsamkeit und Verlassenheit klagen. Oder man liest im Buch Hiob davon, wie Hiob sich zu sterben wünscht angesichts des Leids, das Gott ihm antut. Die Klage ist in erster Linie die Sprachform, die die Bibel für das Gefühl der Einsamkeit bereithält. Und in sie mit einzustimmen, ist ein legitimer erster Schritt aus der Einsamkeit in die Gemeinschaft; gemeinsame Klage ein erster Schritt in Richtung Trost; Gott anklagen ein erster Schritt aus der Gottferne.

Einsamkeit ist in der Bibel jedoch nicht allein negativ bewertet. Für viele biblische Figuren ist die Einsamkeit – oft in Verbindung mit bestimmten Orten, in der Wüste oder auf einem Berg – der Ort der Gottesbegegnung. Abraham, Hagar, Jakob, Mose, Elia – die Reihe lässt sich fortsetzen. Daran knüpfen seit der frühesten Christenheit die Eremiten an. Sie begeben sich in freiwillige Isolation, um sich ganz auf Gott konzentrieren zu können.

Für die Israeliten im Exil ist Einsamkeit auch eine grundlegende Erfahrung. Sie sind unter Fremden, fern ihrer Heimat, werden dort nicht verstanden und fühlen sich von ihrem Gott verlassen. Sie klagen über ihre Einsamkeit, aber auch über die Einsamkeit und Verlassenheit ihrer Heimatstadt. Doch immer ist da auch die Stimme, die dagegenhält: Gott hat uns auch früher geholfen! Habt Geduld! Es wird ein Ende haben! Und die ein farbenfrohes Bild zeichnen, wie das Zusammensein eines Tages aussehen wird, wenn die Isolation vorbei ist. Wie der Prophet Jeremia an die Exilsgemeinde schreibt:

11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. 12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. 13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der Herr, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen.

Jer 29

Oder das berühmte Lied der Gefangenen, Psalm 126:

1 Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. 2 Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Völkern: Der Herr hat Großes an ihnen getan! 3 Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich. 4 Herr, bringe zurück unsre Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Südland. 5 Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. 6 Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

Ps 126

Das ist nun kein Patentrezept – So geht’s: Mit der Bibel aus der Einsamkeit in fünf Schritten, oder so ähnlich. So unterschiedlich die Einsamkeiten sind, so unterschiedlich sind auch die Wege, daraus zu helfen. Aber trotzdem lassen sich zwei wichtige Schritte aus der Bibel lernen: Gott sucht die Verlorenen. Einsame melden sich oft nicht von selbst oder finden von selbst in die Gemeinschaft zurück; es gilt, sie zu suchen wie das verlorene Schaf. Und dann kann mit Zuhören, Verstehen und Anerkennen Trost und Gemeinschaft beginnen.

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#NichtSoWieDieser: Sublan-Gottesdienst

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Zum Glück bin ich nicht so wie dieser!
Sagt der Fromme im Tempel, mit Blick auf den Zollbeamten. (Lk 18)
Sagen wir, mit Blick auf wen?
Sagt wer, mit Blick auf uns?

Einen besonderen Gottesdienst feiern wir morgen zusammen: Ein Team aus ESG und Erlösergemeinde Leipzig-Thonberg hat in den letzten Wochen einen interaktiven, digitalen Gottesdienst, einen sogenannten Sublan-Gottesdienst, vorbereitet. Ihr könnt mitfeiern, indem ihr den Livestream auf sublan.tv verfolgt und selbst Beiträge schreibt. Los geht es um 17 Uhr.

Eure Beiträge bestimmen mit, was in der Predigt diskutiert wird!
Eure Fürbitten landen live am Altar!

Wir sind gespannt und freuen uns auf euch!

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Was kann Gott machen?

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Die Andacht für heute Abend hat Dania vorbereitet. Viel Freude beim Lesen!

Mein Babysitterkind Birte ist fünf Jahre alt. Sie wird bald sechs und kommt im Herbst in die Schule. Neulich sind wir gerade auf dem Weg in die Küche, als sie völlig unvermittelt zu mir sagt: „Der liebe Gott kann nicht alles machen.“ Sie formuliert diesen Satz recht endgültig, doch in ihrer Stimme schwingt ein Unterton mit, der eine Reaktion von mir einfordert. Deshalb frage ich nach: „Was willst du denn, was er machen soll?“ „Dass das Corona nicht mehr bei uns ist und nur noch bei Afrika.“ Ob dieser „sehr menschenfreundlichen“ Aussage muss ich mir das Lachen verkneifen, entgegne aber nur: „ Können wir uns darauf einigen, dass du möchtest, dass es ganz aufhört?“ „Warum?“ „Weil die Menschen in Afrika das auch nicht haben möchten.“ Hm. Okay. Doch damit ist Birtes Problem noch nicht gelöst. „Der liebe Gott kann das nicht machen, nicht wahr?“ bohrt sie nach.

Ich zögere mit der Antwort, weil ich nicht weiß, was ich darauf erwidern soll. Für Gott ist alles möglich – so habe ich es seit frühester Kindheit immer wieder gehört, mit der ersten Zeile des Glaubensbekenntnisses „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen“ selbst unzählige Male gesprochen. Doch wenn ich einfach nur sage: „Doch, kann er“, wird Birtes nächste Frage mit ziemlicher Sicherheit sein: „Und warum macht er dann nicht, dass es aufhört?“ Das Mädchen ist clever. Und die Antwort darauf würde mir noch schwerer fallen, auf eins dieser Kernprobleme des Christentums, die Frage der Theodizee: „Warum lässt Gott Leid zu?“

Aber auch wenn man außer Acht lässt, dass ich diese Frage vermeiden möchte, gibt es noch einen zweiten, sehr persönlichen Aspekt, weshalb ich nicht mit „Doch, kann er“ reagiere. Mit ihrer kindlich unschuldigen Behauptung hat Birte mich herausgefordert, meinen eigenen Glauben zu hinterfragen. Glaube ich wirklich, dass Gott diese Pandemie von jetzt auf gleich beenden kann? Wenn ich ehrlich bin, habe ich diese Möglichkeit gar nicht in Erwägung gezogen; Gott als aktiv handelnder Akteur ist meinem wissenschaftlich-rational denkenden Erwachsenenhirn fremd geworden. Vielleicht kann ich es so formulieren: „Ich glaube, dass Gott machen könnte, dass es aufhört, aber ich bin mir sicher, dass er es nicht tun wird.“ Ist das Resignation? Ein Sich-fügen in den so oft erlebten nicht zu ändernden Lauf der Welt? Andererseits muss ich an zwei Situationen aus den letzten Monaten zurückdenken:

1. Ich saß mit Birte in der Straßenbahn, als ich den Anruf ihrer Mutter bekam, dass in Halle ein Attentäter herumläuft und wir so schnell wie möglich heimkommen sollen. Durch die vielen (Fehl-)informationen, die ich durch das Hören auf die Gespräche um mich herum und das Mitlesen von Handynachrichten erhielt, fühlte sich die Situation viel bedrohlicher an, als sie letztendlich war. Und während ich die Umgebung beobachtete und nebenbei Birte tröstete, die sich auf meinem Schoß verängstigt an mich kuschelte, faltete ich die Hände und betete still um Behütung.

Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, warum ich so handelte, wenn ich nicht mit einem aktiven Eingreifen Gottes rechne.

2. Im Februar wollte ich mit Birtes großer Schwester eine Veranstaltung in Berlin besuchen, zwei Tage vorher wurde sie jedoch krank und hatte noch am Abend vor der Show recht hohes Fieber, sodass es aussah, als könnte sie nicht mitkommen. Damit wollte ich mich nicht abfinden und betete vor dem Einschlafen noch einmal für sie um Genesung. Am nächsten Morgen schrieb mir ihre Mutter, das Fieber wäre verschwunden und sie fühle sich fit genug um mitzukommen. Damals vor zwei Monaten nahm ich mir vor, nie wieder daran zu zweifeln, dass Gott Gebete hört.

Und während mir das alles durch den Kopf geht, weiß ich auf einmal, was ich Birte antworten kann. „Wir wissen nicht, wie Gott handelt. Aber du kannst ihn auf jeden Fall darum bitten.“ Sie denkt kurz nach und schüttelt dann den Kopf: „Nein, ich weiß kein Gedicht dafür.“ „Du brauchst kein Gedicht. Du kannst mit Gott mit deinen eigenen Worten reden, ganz normal, wie mit deinen Freunden oder deinen Eltern.“ Birte sieht mich skeptisch an. Dass es Gebete gibt, die nicht wie Kindergebete in Reimform sind, überfordert sie. Deshalb sage ich: „Du kannst einfach sagen: Lieber Gott, ich möchte bitte, dass Corona aufhört und ich wieder in den Kindergarten gehen kann. Und Gott entscheidet dann selber, ob er dein Gebet erhört oder nicht.“

Wie gut, dass wir kein Gedicht brauchen, um mit Gott zu sprechen. Wie gut, dass wir ihn um alles bitten können. Ich wünsche uns den Glauben, dass Gott alles machen kann. Aber auch Akzeptanz, wenn er anders handelt, als wir es uns wünschen. Vertrauen darauf, dass er uns sieht und uns nicht mehr zumutet, als wir ertragen können. Und manchmal ein Kind, dass seine Gedanken einfach ausspricht und so den Staub von unserem festgefahrenen Menschen-Gott-Welt-Bild schüttelt.

Amen.

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BAK Gottesdienst zu Misericordias Domini

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Ein bunter Gottesdienst mit Menschen vom BAK. Wie sollte es anders sein geht es um Barrieren, um Freiheit und um Gerechtigkeit. Neben vielen verschiedenen Stimmen und Stimmungen gibt es am Ende auf alle Fälle ein fulminantes Finale.

Mit dabei waren Martina, in Vertretung Marion, Anja, Klaus-Dieter, Jana. Johannes, Sara, Raphael, Soohyeong und Markus.

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Hoffnungsvoll in den Abend

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Liebe Gemeinde, liebe Freundinnen und Freunde der ESG,

was hat der 14. Juli 1789 mit Gott zu tun?

Bestimmt könnte man da so einiges finden, ich möchte aber auf etwas hinaus, an was sicher die wenigsten von euch gerade gedacht haben. An diesem Tag, dem 14. Juli, fand in Paris der Sturm auf die Bastille statt – soweit klar. Und am selben Tag, genau 197 Jahre später, wurde in einer weiteren (mehr oder weniger) europäischen Metropole, nämlich London, Dan Smith geboren. Dieser ist der Sänger der britischen Indie-Rock-Band Bastille.

2016 veröffentlichte die Band ihr 2. Album, Wild World, aus dem ich euch heute ein Lied zeigen möchte:

Neulich saß ich mit meinem Freund im Auto, wir hörten das Album, bis der Song „The Anchor“ gespielt wurde. Beide lauschten wir etwas der Musik, bis ich zu meinem Freund sagte: „Man könnte meinen der singt von Gott.“ Witzigerweise habe ich das Lied vorher noch nie so wahrgenommen – ich dachte immer, er singt von einem guten Freund. Lauscht man aber genauer, dann ist, finde ich, die Message ziemlich klar. Ich finde es faszinierend, was Kunst für Ausdrucksmöglichkeiten und Worte finden kann, um Gott darzustellen.

Jetzt will ich aber weiter keine großen Worte machen, sondern euch einfach dieses Lied mit auf den Weg geben. Hörtes euch an und bildet euch eure eigene Meinung

Eure Lea

“The Anchor”, Bastille

Lyrics:
Let those fools be loud
Let alarms ring out
‘Cause you cut through all the noise
Let the days be dark
Let me hate my work
‘Cause you cut through all the noise

Bring me some hope
By wandering into my mind
Something to hold onto
Morning, noon, day, or night

You were the light that is blinding me
You’re the anchor that I tie to my brain
‘Cause when it feels when I’m lost at sea
You’re the song that I sing again and again
All the time, all the time
I think of you all the time

Let the parties end when we lose our friends
‘Cause you cut through all the noise
Let the years roll on ’till the static comes
‘Cause you cut through all the noise

Bring me some hope
By wandering into my mind
Something to hold onto
Morning, noon day, or night

You were the light that is blinding me
You’re the anchor that I tie to my brain
‘Cause when it feels when I’m lost at sea
You’re the song that I sing again and again
All the time, all the time
I think of you all the time
All the time, all the time
I think of you all the time

Bring me some hope
By wandering into my mind
Something to hold onto
Morning, or day, or night

You were the light that is blinding me
You’re the anchor that I tie to my brain
‘Cause when it feels when I’m lost at sea
You’re the song that I sing again and again
All the time, all the time
I think of you all the time
All the time, all the time
I think of you all the time


lyrics:  https://www.songtexte.com/songtext/bastille/the-anchor-3b0838e0.html

Bild: Pflastermosaik in Freiburg unter einem Kruzifix an St, Martin am Rathausplatz, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mosaik_Glaube,_Liebe,_Hoffnung.jpg